In jeder Ausgabe des «Schweizerzeit»-Magazins empfiehlt Ihnen unser Büchertisch eine Auswahl brisanter Neuerscheinungen, Bestseller und Hörbücher.

«Schweizerzeit»-Büchertisch vom Freitag, 1. Juni 2018

 

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für immerfür immer

Die unfassbare Tat von Rupperswil und ihre Folgen

Georg Metger

Die Partnerin des Autors gehört zu den vier am 21. Dezember 2015 in Rupperswil auf grausame Weise Ermordeten. Zunächst war dieser Partner, also der Autor dieses Buches, dem die Liebe seines Lebens brutalst entrissen wurde, Hauptverdächtigter. Er hatte sich, sprachlos in seinem tiefen Leid, der Verdächtigungen zu erwehren – und musste gleichzeitig mit der ihn persönlich ins Innerste treffenden Tragödie, der Ermordung der von ihm geliebten Partnerin, irgendwie fertig werden. Ein erschütterndes Buch, das, wer immer es liest, tiefe Bewegung auslöst.

Wörterseh, Gockhausen 2018, 206 S., geb., Fr. 34.90

 

Der alltägliche Islamismus

Der alltägliche Islamismus

Terror beginnt, wo wir ihn zulassen

Elham Manea

Zurückhaltend in der sprachlichen Ausgestaltung, hart und faktenorientiert in der Sache: Die Autorin, selber Muslima, führt zur Wurzel des Problems westlicher Gesellschaften, westeuropäischer Länder und Völker mit dem Islamismus: Ein falsch verstandenes, von Medien stur eingefordertes Toleranzverständnis, verbaut den Blick auf das, was geschieht. Demokratische Freiheit bedeutet nicht, zuzulassen, dass andere – die Islamisten – Freiheit und Demokratie zu zerstören trachten. Die Autorin warnt nachhaltig vor oberflächlichem Laissez-faire. Das Buch einer in der Schweiz lehrenden Politologin, das nicht übersehen werden darf.

Kösel 2018, 286 S., geb., Fr. 29.40

 

Integration

Integration

Ein Protokoll des Scheiterns

Hamed Abdel-Samad

Das neue Buch eines Autors, der wegen seiner Kritik am Islam gezwungen ist, seit fünf Jahren unter engem Polizeischutz zu leben – 24 Stunden jeden Tag. Er formuliert eine Abrechnung mit politischen Akteuren, welche es zugelassen – wenn nicht gar aktiv gefördert – haben, dass muslimische Integrationsverweigerer in den letzten Jahrzehnten europaweit ihre Parallelstrukturen aufbauen konnten. Der renommierte Islamwissenschafter liefert eine schonungslose Analyse, formuliert aber auch konkrete Lösungskonzepte, wie die Fehler der Vergangenheit (noch) zu korrigieren sind.

Droemer-Knaur, München 2018, 272 S., geb., Fr. 29.40

 

Die grüne LügeDie grüne Lüge

Weltrettung als profitables Geschäftsmodell

Kathrin Hartmann

Kaufen Sie noch in einem Laden ein, wo nicht alles Gemüse als «Bio», alle Importprodukte als «fair» angeboten werden? Fliegen Sie nicht ausschliesslich mit Fluggesellschaften, die sich «grünen Anstrich» in Form von Ausgleichszertifikaten erkaufen? Die Grünen haben Geldflüsse in Umlauf gebracht, die den Zahlern gutes Gewissen garantieren, einigen Empfängern aber auch ausgesprochen volle Taschen bescheren sollen. Das – allzu oft widerlich anmutende – Geschäftsgebaren mit angeblich grünen Zertifikaten gehört einmal gehörig durchleuchtet. Ein neues Buch liefert dazu wichtige Anhaltspunkte.

Blessing, München 2018, 240 S., brosch., Fr. 23.–

 

ArmenienArmenien

Auf den Spuren eines unbeugsamen Glaubens

Karlheinz Morré, Peter Philipp, Nicole Kraft

Angesichts der unverblümten islamisch-politischen Einmischung von Erdogans Türkei auch zu Lasten der Schweiz sei ein Bildband in Erinnerung gerufen, der die christliche Glaubenstreue eines von den Türken besonders heimgesuchten Volkes, eindrücklich und prächtig zur Geltung bringt: Grossartige Landschaft, unvergessliche Glaubenszeugnisse, karges Leben: Das ist Armenien.

Jakomini, Graz 2013, 180 S., reich ill., Grossformat, Fr. 49.–

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Der Selbstmord Europas

Der Selbstmord Europas

Immigration, Identität, Islam

Douglas Murray

Ein Buch, das oberflächliche Integrationsbehauptungen im Gefolge der von der Classe politique in ganz Europa zugelassenen, teilweise mittels deklarierter «Willkommenskultur» sogar geförderten Masseneinwanderung entschieden widerlegt. Masseneinwanderung angesichts sinkender Geburtenraten: Das löst in Europa Entwicklungen aus, die kaum mehr korrigiert werden können. Ein Buch, dem im Dienst an der abendländischen Kultur in ganz Europa, auch in der Schweiz weite Verbreitung zu wünschen ist.

Finanzbuch, München 2018 (London 2017), 383 S., geb., Fr. 36.50

14.03.2018 | 983599 Aufrufe