Ein Leserbrief zum Leitartikel in der «Schweizerzeit»-Ausgabe 13/2012.
 
Herr Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider gehört offenbar zu den wenigen Akademiker, welche den Mut besitzen, klar Stellung zu dem Europäischen Konstrukt und dessen Währung zu nehmen.
 
Ich möchte die Leserinnen und Leser der «Schweizerzeit» trotzdem noch darauf aufmerksam machen, dass bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges mit der Montanunion zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland die Grundlagen zur EU und zur Zerschlagung der Nationalstaaten unter dem Deckmantel eines immerwährenden Friedens geschaffen wurden. 
 
Wiederum waren es die gleichen Kräfte, welche nach macchiavell’scher Manier den Ersten und den Zweiten Weltkrieg angezettelt haben. Das Ziel der EU ist wohl klar: Sie soll das europäische Konglomerat zur bevorstehenden Weltregierung bilden. Gleiche Bemühungen liegen bei der Gründung der ASEAN (Association of South Asian Nations), der OAU für den afrikanischen Kontinent und der NAFTA (der nordamerikanischen Freihandelszone) für die USA zu Grunde.
 
Es wundert mich sehr, dass so wenige studierte Ökologen und Politikanalysten diese Zusammenhänge sehen und in den Medien durch fundierte Berichte endlich Gegensteuer geben. Die beschriebenen Gefahren einer weltweiten Zerschlagung der Nationalstaaten werden auch an der Schweiz nicht vorbeigehen. Deshalb ist es von fundamentaler Wichtigkeit, dass die Bevölkerung endlich aufgeklärt wird und sich gegen alle Eingriffe externer und interner politischen Kreise, welche unsere freiheitliche Verfassung bedrohen, zur Wehr setzt. 
 
Wir können uns leider schon seit mehr als dreissig Jahren nicht mehr auf unsere Regierung verlassen. Deren Politik ist augenscheinlich gegen den Willen des Volkes gerichtet. Auch dazu existieren genügend Beweise, welche sich aus den Abstimmungen und manipulierten Wahlabstimmungsvoten ableiten lassen.
 
Es lebe unsere freiheitliche Eidgenossenschaft!
 
Robert O. Renfer,
Raperswilen TG
06.07.2012 | 1464 Aufrufe