Der Schweizer Bevölkerung, soll das Mantra eines stetigen und masslosen Bevölkerungswachstums eingetrichtert werden. Economiesuisse verschliesst gleichzeitig partout die Augen vor den gravierenden Folgen der derzeitigen Masseneinwanderung für die Schweiz. Um für die eigenen Unternehmen unbegrenzt Ausländer aus der EU rekrutieren zu können, sind die Wirtschaftsverbände offensichtlich bereit, die Schweiz an die Wand zu fahren.

Mantramässig erzählt man uns die Mär von den angeblich sehr hochqualifizierten Zugewanderten. Die detaillierte Betrachtung zeigt, dass beachtliche fünfzig Prozent der Zuwanderer gar nicht erwerbstätig sind. Nur gerade elf Prozent können Berufen mit überdurchschnittlicher Wertschöpfung zugeordnet werden. Dazu kommen drei Prozent Berufstätige in Spital- und Pflegeberufen. Diese statischen Zahlen sprechen also eine ganz andere Sprache als das ewige Mantra der genannten Berufsverbände, Bundesräte und Politiker.

Dazu kommt, dass unsere subjektive Wahrnehmung der Zuwanderung wohl nur in Ausnahmefällen derjenigen des SECO entspricht. Aber vielleicht sind ja die im Jahr 2012 rund 6‘000 eingewanderten Küchen- und Serviceangestellten alles Doktoren oder Professoren. Daher stellt sich die berechtigte Frage: Ist die Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger in der Schweiz dermassen verzerrt und/oder trügen die Zahlen des Bundesamtes für Migration?

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass erstens der Ausdruck «hochqualifiziert» äusserst dehnbar ist, dass fünfzig Prozent der wohl eher schlecht Qualifizierten keine Aufnahme in die Statistik finden und zu guter Letzt die Befragten sich noch selber den Status «hochqualifiziert» geben. Da es für Stimmbürger, welche sich nicht im Detail mit der Materie befassen, kaum möglich ist, die Aussage ein «beachtlicher Teil der Zuwanderer sind hochqualifiziert» zu überprüfen, bleibt wohl kaum etwas anderes übrig, als sich auf die Vertrauenswürdigkeit des SECO und der Wirtschaftsverbände zu verlassen. Genau dieses Unwissen wird von diesen ausgenützt und mit ihren Propaganda Aktionen dem Publikum einzutrichtern versucht!

Marcus Wälti-Steudler
Sarnen

05.12.2013 | 3364 Aufrufe