Die mittlere Wohnungsbelegung durch die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz betrug im Zeitraum 2001 bis 2012 (Personenfreizügigkeit in Kraft) durchschnittlich 1,9657 Personen. Die Nettozuwanderung an Ausländerinnen und Ausländern betrug im selben Zeitraum 684'918 Personen.

Wenn wir davon ausgehen, dass die Zuwandernden oft werktätige Einzelpersonen sind und ihre Wohnungsbelegungsquote im Durchschnitt höchstens 1,7 Personen beträgt, so gehen von den 2001 bis 2012 erstellten 572'100 Neubauwohnungen 402'893 Wohnungen auf das Konto der Ausländer-Nettozuwanderung. Das sind siebzig Prozent der Neubauwohnungen.

Kein Wunder, dass die Siedlungsfläche in der Schweiz ständig zunimmt. Neben den wachsenden Wohnflächen sind auch noch die wachsenden Arbeitsflächen durch die Zunahme der Arbeitsplätze und die wachsenden Verkehrsflächen durch neue Strassen- und Eisenbahnbauten in Rechnung zu stellen.

Alex Schneider,
Küttigen AG

 

14.01.2014 | 783 Aufrufe