Die Willkommenskultur von Bundeskanzlerin Merkel und ihre Ankündigung «wir schaffen das» waren unüberlegt, ja verantwortungslos. Mehrere europäische Länder führen inzwischen wieder Grenzkontrollen ein, denn das einst viel gepriesene Schengen/Dublin-Abkommen ist Makulatur geworden.

Nun scheint im Kanzleramt doch ein Anflug von Vernunft eingekehrt zu sein. Merkel spricht nicht mehr von «Chance» und «Profit», den die Flüchtlinge verkörpern sollen, sondern von Abschiebungen. Bemerkenswert reagiert auch Schweden, das sich von seiner bisherigen Haltung verabschiedet hat und 80000 unerwünschte Einwanderer loswerden will.

Dessen ungeachtet lässt unsere Obrigkeit verlauten, dass laufend mehr Platz für zusätzliche Flüchtlinge geschaffen werde. Das Bundesamt für Migration (BFM) gab sogar bekannt, dass es bezüglich der Anzahl Flüchtlinge keine Obergrenze gebe. Die Folge: Der Flüchtlingsstrom wird sich nun vermehrt in Richtung Schweiz bewegen. Der Grund: Weil es in unserem Asylwesen reichlich barmherzige Leute gibt, die unbeschränkt Flüchtlinge aufnehmen wollen, natürlich weder bei sich zu Hause noch auf eigene Kosten. Am barmherzigsten sind selbstverständlich diejenigen, die von der Flüchtlingsmisere in Form von krisensicheren Jobs profitieren. Oder solche, die ihren Parteigenossen Jobs im Asylwesen verschaffen wollen und können. Dass wir die Flüchtlinge je wieder loswerden, gigantische Kosten auf uns zukommen und wir mit ihnen auch Kriminalität importieren, wird billigend in Kauf genommen.

Nach den Ereignissen in Köln riet Oberbürgermeisterin Recker den Frauen, stets eine Armlänge Abstand zu Fremden zu halten. Besser wäre, wenn Europa eine Meeresbreite Abstand zu illegalen Einwanderern einhalten würde.

Otto Weiersmüller,
Uetikon

10.02.2016 | 1822 Aufrufe