Der Zuger Schüler-Buspass ist eine Stärkung der Zuger Familien, die es zu bewahren gilt. Gegenteilig hat dies vor ein paar Monaten der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) entschieden und im Zuge der Sparbemühungen die vergünstigte Abgabe des Schüler-Buspasses gestrichen. Gegen diesen Entscheid haben sieben Stadtzuger erfolgreich das Referendum ergriffen. Einer davon war ich.

Entsprechend liegt es mir am Herzen, dass auch im Abstimmungskampf ein positives Ergebnis resultiert, also die Streichung mit einem Nein abgelehnt wird. Auch mir liegt das Sparen und einen gesunden Finanzhaushalt unserer schönen Stadt am Herzen, doch bin ich der Ansicht, dass hier definitiv am falschen Ort gespart wird. Stossend für mich ist, dass der GGR mit der Streichung des Zuger Schülerbuspass etwa CHF 170‘000.00 einsparen möchte. Eine Einsparungen, die auf dem Buckel der Bürger und letztendlich auf dem Buckel der Kinder ausgetragen wird.

Schaut man das Budget 2013 der Stadtverwaltung Zug an, stellt man mit Erstaunen fest, dass an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung einen «Beitrag Busabo / Halbtax» in der Höhe von CHF 85‘000.00 gesprochen wurde. Ebenfalls findet sich ein weiterer Posten – wieder zu Gunsten der Mitarbeitenden – in Form von REKA-Checks in der Höhe von CHF 130‘000.00. Wenn also die Einsparung von CHF 170‘000.00 derart notwendig ist, weshalb setzt man den Hebel nicht bei diesen beiden Posten, also beim Staat an? Meinem Verständnis nach steht die Stadtverwaltung im Dienste der Zuger Bürger. Einen Leistungsabbau gegenüber der steuerzahlenden Bevölkerung ist inakzeptabel, solange der Staat sein Sparpotenzial an sich selbst nicht ausgeschöpft hat.

Ich kämpfe deshalb für ein Nein zur Streichung des Schülerbuspass. Unterstützen Sie uns dabei am 24. November 2013 mit Ihrer Stimme und setzen Sie ein Zeichen für eine Sparpolitik zulasten des Staats und nicht zulasten unserer Kinder!

Gregor Bruhin, Zug
Präsident JSVP Kanton Zug Komiteemitglied «Pro Zuger Schüler-Buspass»

24.10.2013 | 1629 Aufrufe