Es ist schon so, wie die meisten Kommentatoren in dieser Zeitung schreiben: Das Schweizer Fernsehen ist mehr und mehr von linkslastigen Ideen durchsetzt. Auf die Darstellung der anderen politischen Richtung wird redaktionell komplett verzichtet...oder im ungünstigsten Fall noch zusätzlich diskreditiert. Was mich allerdings wundert, ist die Tatsache, dass weder «die Schweizerzeit» noch die «Weltwoche» eine Nachricht über die von Frau NR Rickli (u.a.) lancierte Petition «200-Franken-sind-genug» veröffentlicht.

Zwar sind inzwischen 80'000 bestätigte Unterschriften zusammengekommen, aber das reicht natürlich noch lange nicht, um die Verantwortlichen aus der Ruhe zu bringen. Gerade das wäre aber nötig, wenn wir Konservativen bei der nationalen Radio- & Fernsehstation etwas ändern wollen.

Verwunderlich ist auch, dass einigermassen ratlos von einem Sender gesprochen wird, der im ganzen Land empfangen wird, um Sendungen wie die einstige «Arena» auszustrahlen.  Warum nicht diesen Versuch wagen?

Schawinski hatte es doch auch geschafft, seinerzeit,  mit seinem Sender vom Pizzo Groppera aus. Sowas brächte doch wieder etwas Bewegung in die unerträglich einseitige Berichterstattung unseres Landessenders. Dank Satelliten-TV ist das nicht unerschwinglich. Weder für die Betreiber, noch für die Empfänger. Oder sind denn alle schon zu alt, um die neuen technischen Möglichkeiten auszunützen?

Leserbrief von Hans U. Schorch,
Wittenbach, SG

 

23.02.2011 | 1201 Aufrufe