Was für ein Ziel strebt unsere Regierung an? Diese Frage kann wahrscheinlich weder durch den Bundesrat noch durch die wahlberechtigten Schweizerinnen und Schweizer beantwortet werden. Mir scheint, als würden wir in den Tag hineinleben und hoffen, dass doch noch mal alles gutgeht. Dabei sollten wir wissen, wozu wir auf Erden sind und was unser Ziel ist. Den Weg zum Ziel müssen wir uns natürlich erkämpfen; in der täglichen Pflichterfüllung.

Die Pflichten sind uns von Gott gegeben:
«Suchet zuerst das Reich Gottes und ‹alles› wird euch hinzu gegeben!»

Unsere Vorfahren haben aus Liebe zu Gott und mit aus vollem Vertrauen, um den Glauben an ihn gekämpft und Gott hat sie sichtbar, gegen die übermächtige Feinde siegen lassen.

Heutzutage wird nur noch um Geld, Wohlstand und Vergnügen – «Tanz um das goldene Kalb» gekämpft, geschuftet, einander hintergangen. Ist es nicht wie eine ansteckende Seuche, die jetzt auch noch die Regierungen vieler Staaten befallen hat?

Insbesondere Deutschland im Einzelnen und die EU im Ganzen. Diese Seuche wird für «alle» tödlich enden, wenn wir nicht den Mut aufbringen, uns in Bescheidenheit auf den richtigen Weg zu begeben und voll Vertrauen Gott zu bitten, dass er uns helfen und führen möge. Den Weg hat uns Jesus vorgezeigt, damit wir das Ziel sicher erreichen. Das Totenhemd hat keine «Taschen», dann schlägt für jeden Einzelnen die Stunde der Rechenschaft vor Gott. Dann verstummen wir, wie Lämmer, die zur Schlachtbank geführt werden und auf einen barmherzigen Richter hoffen.

Karl Suter,
Kirchberg SG

09.05.2012 | 858 Aufrufe