Auf Plakaten wird für eine bestimmte Automarke, für Lebensmittel, Bibelverse, Veranstaltungen oder für Parteianliegen geworben. Darf ich diese Plakate abreissen oder übermalen, Leuten das Auto anzünden, sie zusammenschlagen, ihre Häuser besprayen, nur weil ich anderer Meinung bin? Nein, nein!

Darf ich, wenn mein Fussballverein verliert, Leute mit dem Messer bedrohen, Polizisten mit Steinen bewerfen, Bahnwagen demolieren und Schaufenster einschlagen? Nein, nein! Und mich dann auch noch rechtfertigen und behaupten, die anderen seien schuld daran.

Die Schweiz ist jetzt schon ein hoffnungslos überbevölkertes Land. Das Plakat «Masseneinwanderung stoppen!» diskriminiert niemanden. Es zeigt lediglich auf, dass wir in der Schweiz nicht noch mehr Menschen aufnehmen können. Unsere Strassen sind überlastet, die Bahnwagen überfüllt, die Universitäten platzen aus allen Nähten und um mehr Wohnraum zu schaffen, muss wertvoller Ackerboden geopfert werden.

Gewalt ausüben, bedrohen, einschüchtern, das sind Mafiamethoden, die wir in unserem Land weder tolerieren, geschweige denn fördern. Darum wehret den Anfängen!

Irmgardt Rohner,
Thayngen SH

 

14.09.2011 | 1276 Aufrufe