Beim Verfasser wurde in den letzten Jahren erst zweimal eingebrochen. Er kann sich also nicht beklagen. Aus welchen europäischen Ländern die Einbrecher angereist waren, darf man in Zeitalter der politischen Korrektheit nicht sagen. Immerhin wurde die erste Gruppe schon nach dreihundert weiteren Einbrüchen gefasst, und die zweite fiel dank aufmerksamer Nachbarn schon zu Beginn ihrer «Arbeit» der effizienten Baselbieter Polizei in die Hände. Glaubt man seinen Bekannten, so ist das Thema «Einbruch» bei Treffen im Familien- und Freundeskreis schon weit oben auf der Traktandenliste.

Es gäbe aber eine wirkungsvolle Therapie für Einbrecher. Kein Einbrecher hofft, nach einem erfolgreichen Einbruch über monatlich 29'000 Franken Einkommen zu verfügen. Warum rufen wir nicht alle Einbrecher, und die, die es werden wollen, auf, sich einer sehr wirkungsvollen Therapie zu unterziehen? Sie verpflichten sich schriftlich, nie mehr einzubrechen, bestätigen das noch mit ihrem Fingerabdruck und unsere Sozialwerke zahlen ihnen im Gegenzug 29'000 Franken monatlich. Die, die sich nicht als Einbrecher betätigen wollen, finanzieren das gerne mit ihren Steuern. Einige Milliarden Menschen in der Welt werden sich für diese Therapie anmelden. Damit würden wir der Welt auch zeigen, wie sehr wie die Menschenrechte achten.

Gotthard Frick
Bottmingen

13.09.2013 | 2290 Aufrufe