In seinem Artikel «Dringender Verdacht» diskutiert Marc Meyer die misslungenen Devisen-Spekulationen 2010 durch Philipp Hildebrand. Marc Meyer ruft nach einer PUK wie andere auch, welche als Einzige aufdecken kann, wodurch die Milliardenverluste verursacht wurden.

Auch Philipp Hildebrand dürfte eine PUK begrüssen, denn er kann dadurch seine Unschuld beweisen, was er ja an seiner letzten Pressekonferenz ausdrücklich bedauerte. Eine PUK würde auch beweisen, dass er in der kritischen Zeit mit seinen privaten Anlagen keinesfalls auf dem falschen Fusse stand, dass diese seine Entscheide als Währungshüter also nicht negativ beeinflussen konnten.

Für ihn wäre das geradezu genial. So könnte er – wie gewünscht – seine Unschuld unzweifelhaft beweisen. Er würde dazu sicher gerne all seine damaligen Bankverbindungen mit allen Börsentransaktionen offenlegen. Als Präsident der SNB Vorbild für uns Bürger hat er schliesslich nichts zu verbergen. Leider wird es eine PUK nicht geben.

Martin Lobsiger,
Oberscherli BE

16.04.2012 | 1075 Aufrufe