Erpressungsdruck aus der EU

Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände verbünden sich gegen die SVP. Gemeinsam wollen sie die Aufhebung der Personenfreizügigkeit verhindern.

Die «Schweizerzeit» im Gespräch mit Nationalrat Thomas Matter

Die «Schweizerzeit» hat mit Nationalrat Thomas Matter, einem der Architekten der SVP-Begrenzungsinitiative, welche die Aufkündigung der Personenfreizügigkeit anstrebt, das Gespräch gesucht.

Ist Economiesuisse repräsentativ?

«Schweizerzeit»: Nur wenige Persönlichkeiten aus der Schweizer Wirtschaft üben Kritik am System der Personenfreizügigkeit. Sie, Thomas Matter, gehören dazu. Was haben Sie gegen die Personenfreizügigkeit?

Thomas Matter: Das System Personenfreizügigkeit ist eine Fehlkonstruktion. Als die EU noch fünfzehn Mitgliedländer ähnlicher Wirtschaftskraft umfasste, war die Personenfreizügigkeit leidlich funktionsfähig. Jetzt, mit 27 oder 28 sehr unterschiedlichen Mitgliedern, kann sie gar nicht mehr funktionieren. Für 2025 kündigt Jean-Claude Juncker auch noch die Aufnahme der Balkan-Länder an. Damit wird er der Personenfreizügigkeit den Todesstoss versetzen.

Die Schweiz muss die Einwanderung eigenständig, allein den eigenen Bedürfnissen verpflichtet, ausgestalten. Alles andere schadet ihr.

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14.03.2018 | 1626 Aufrufe