Christenfeindlichkeit als «Programm»

«Femen» ist eine 2008 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gegründete Gruppe, die sich als feministisch definiert und durch provokative Aktionen internationale Beachtung gewonnen hat.

von Bernhard Hess, Nationalrat von 1999–2007, wohnt wahlweise in Bern und Kaliningrad/Königsberg (Russland)

Das Markenzeichen von Femen sind Oben-ohne-Aktionen, bei denen die Aktivistinnen ihre nackten Oberkörper mit Parolen bemalen und Blumenkränze im Haar tragen. «Femen» bezeichnet sich selbst als neue globale Frauenbewegung.

Femen tauchte erstmals international auf, als 2012 in Moskau drei Mitglieder einer Gruppe linksextremer Aktionskünstler vor Gericht standen. Es handelte sich um die Gruppe mit dem sexistischen Namen «Pussy Riot» (etwa «Muschi-Krawall»), welche die bedeutendste Kirche des Moskauer Patriarchats, die Christus-Erlöser-Kirche in Moskau, schändete. Die Gruppe behauptete, mit ihrem «Punk-Gebet» nur gegen das «autoritäre Regime» von Präsident Putin demonstriert zu haben. Als das Trio trotz internationalem Druck auf Russland verurteilt wurde, trat Femen mit «Solidaritätsaktionen» in Erscheinung. Und obwohl die Frauen von Pussy Riot im Prozess darauf beharrten, nicht die Kirche, sondern Putin im Visier gehabt zu haben, sind die Femen-Auftritte antichristlich und inzwischen völlig losgelöst vom Fall «Pussy Riot».

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22.03.2018 | 5477 Aufrufe