Ich habe schon viele Länder bereist. Nachts war ich in «gefährlichen» Städten wie Bogota, Rio, Quito, London oder Bangkok unterwegs. Überfallen wurde ich erst einmal: Am Bahnhof in Solothurn. Von zwei schwarzen Männern.

Gemeldet habe ich den Vorfall nicht, warum auch? Schliesslich sind diese Leute ja traumatisiert, nach ein paar Stunden wieder auf freiem Fuss und es hat keine Konsequenzen auf ihr Asylgesuch. Nirgends habe ich gesehen, wie so unverhohlen mit Drogen gehandelt wird.

Die Polizei kann auch nichts tun, es liegt an unserem Rechtssystem. Das subjektive Sicherheitsgefühl hat sich höchstens bei der Polizei oder den Richtern verbessert, keinesfalls bei den Menschen, die sich tagtäglich im Bahnhofbereich aufhalten.

Marcus Geiger,
Feldbrunnen SO

28.02.2013 | 2139 Aufrufe