Dass jetzt sogar das schöne Erlinsbacher Kirchendach mit China-Solar-Sondermüll verschandelt und dereinst vielleicht auch noch der Friedhof mit Grabsteinphotovoltaik-Panels zugedeckt wird, finde ich mehr als nur bedenklich! Das Beispiel zeigt aber auch, wie man die nur neunzehn anwesenden Kirchgemeinde-Mitglieder, mit absurden Angst-Aussagen gegen Kernkraftwerke, eingebunden in die biblische Schöpfungsgeschichte, erfolgreich um den Daumen wickeln konnte.

Weitere ähnliche Beispiele gibt es in jüngster Zeit zuhauf, wie z.B. dasjenige, dem Rheinfall Wasser abzuzapfen, um zusätzlich Strom zu produzieren und damit ein nationales Naturschauspiel zu einem Rinnsal verkommen zu lassen. Ganz zu schweigen von den geplanten Windparks mit Windräder bis zu 200 Meter Höhe auf unseren heute noch schönen Jura-Hügeln und Bergketten, welche die Landschaft verschandeln und zusätzlich noch zahlreiche Vogelarten gefährden.

Werte Mitchristen, die Schöpfungsgeschichte gebietet nicht bloss den Schutz der Menschen, sondern auch den Natur-und Landschaftsschutz sowie denjenigen der ganzen Tierwelt. Ich bin grundsätzlich auch für erneuerbare Energie, aber in Abwägung aller Vor- und Nachteilen und vor allem am richtigen Ort. Im Ökosozialismus hingegen wird die Solar-und Wind-Wirtschaft mit Hilfe von Subventionen und Zwangsregulierungen künstlich aufgeblasen, was mehr Geld verschlingt, als damit je einzubringen sein wird. Profitieren auf Kosten der Steuerzahler werden die Inhaber der Wind- und Solarunternehmen – die Volkswirtschaft und die Allgemeinheit hingegen werden dadurch geschädigt.

Es wäre an der Zeit endlich einzusehen, dass die Energiewende 2050 ein Irrtum war. Sinnvoller wäre es, zum bewährten Energiemix aus erneuerbarer Energie, Wasser- und Kernkraft zurückkehren. So wäre die Versorgungssicherheit mit Bandenergie, sowie der Natur- und Landschaftsschutz weiterhin gewährleistet, und es könnte dabei erst noch viel Geld eingespart werden.

Walter Gurtner,
Däniken

15.06.2013 | 1694 Aufrufe