Chantal Galladé ist Präsidentin der Sicherheitskommission des Nationalrats. In dieser Kommission wird beraten, was punkto Sicherheit für Land und Leute zu tun oder zu unterlassen ist. Leider haben zwei Schweizer ihre Waffen missbraucht. Diese Vorkommnisse sind von Frau Galladé dazu benutzt worden, im Fernsehen gegen den Waffenbesitz zu intervenieren.

Wie ist es um die Verhältnismässigkeit von Frau Galladé bestellt? Tote durch Automobile, durch verschiedene Sportarten, durch Suizide, Messerstechereien, HIV-Infizierungen, die vielen Todesfälle, die daraus entstehen. Wie sehen Sie das mit dem Schwangerschaftsabbruch, wo es nicht zu zwei, fünf oder zehn, sondern zu Tausenden Toten kommt? Wäre das nicht eine schöne Aufgabe, sich dort einzusetzen – wo es um sehr viele Leben geht – um die Todesrate zu minimieren?

Wenn es dieser Kommission tatsächlich um Sicherheit von menschlichem Leben geht und die Verhältnismässigkeit beachtet würde, müsste man die Prioritäten anders setzen. Offenbar hat Frau Galladé die Niederlage bei der Abstimmung über die Armeewaffen noch nicht überwunden und missbraucht das Fernsehen um via Täter, der Armee eins «ans Schienbein zu hauen». Ist es richtig, dass eine Person, die so reagiert, als Präsidentin einer Sicherheitskommission amtet?

Alois Schelbert,
Schwyz

08.05.2012 | 1619 Aufrufe