Der VW-Konzern muss wegen der Abgasaffäre Bussen und Entschädigungen in der Höhe von etwa 20 Milliarden Dollar an amerikanische Behörden, VW-Besitzer und Autohändler zahlen.

Der Autobauer hat aber auch in der Schweiz manipulierte Fahrzeuge verkauft. Daher stellt sich die Frage, ob unser Land nicht nach amerikanischem Vorbild die Finanzen mit einer Milliardenklage aufpolieren könnte. Besonders, weil Deutschland gegenüber unseren Banken – beispielsweise mit den Kauf gestohlener Disketten oder im Fluglärmstreit – alles andere als zimperlich vorgegangen ist.

Eine Klage gegen VW dürfte man aber nicht dem Bundesrat überlassen. Denn der ist sich gewohnt, vor dem Ausland zu kuschen, überall hin zu zahlen, aber niemals etwas zu fordern.

Nehmen wir an, eine solche Klage würde uns aus Deutschland nicht nur schallendes Gelächter, sondern eine Milliardenentschädigung einbringen. Dann müsste man Bundesbern genau auf die Finger schauen. Sonst würden die Milliarden von VW nämlich umgehend in das Flüchtlingswesen und zur Unterstützung illegaler Einwanderer investiert.

Otto Weiersmüller, Uetikon am See ZH

14.02.2017 | 5502 Aufrufe