Der Bundesrat hält Einwanderungsinitiative für umgehbar. Kommt die Einwanderungsinitiative durch, sollen EU-Bürger privilegiert werden. In den Tiefen der 52 Seiten langen bundesrätlichen Botschaft steht schwarz auf weiss, dass die Schweiz Arbeitskräfte aus der EU gegenüber Bürgern aus Drittstaaten nach einer Annahme der Masseneinwanderungsinitiative privilegiert behandeln könnte – so wie es unter dem Personenfreizügigkeitsabkommen schon heute der Fall ist. Und da Schweizer Bürger bei der Vergabe von Arbeitsstellen nur berücksichtigt werden müssten, könnte ein absoluter Inländervorrang ausgeschlossen werden.

Die Botschaft bringt einmal mehr und glasklar zu Tage: die Interessen der EU stehen über den Sorgen, Nöten und Bedürfnissen des Schweizer Volkes und Mittelstandes. Für diverse Bundesräte und viele andere geld- und machtgierigen Schweizer Politiker, Grossfirmen und Interessenverbände ist der Volkssouverän eine Belästigung, denn sie werden stets gebremst, sich frei zu bedienen und des Volkes hart erarbeitetes Steuergeld auszugeben. Für diese Seelen- und skrupellosen Individuen ist sogar die unter dem Deckmäntelchen «Friedensprojekt» Kontroll- und machtlechzende EU hochinteressant, weil sie für stattliche Bezahlung in vielen, ruhmreichen, internationalen Gremien herumschwimmen können, ohne dass das Volk dreinredet.

Und genau dahin will der Bundesrat. Dringendst Zeit, dass der gesamte Bundesrat durch das Volk gewählt wird. Schweiz erhebe dich endlich und kämpfe für deine freiheitsliebende Seele!

Orfeo Giuliani,
Jonen (AG)

20.12.2012 | 1514 Aufrufe