Die Massenzuwanderung verbirgt das Aussterben der Schweizer

In der «Schweizerzeit» Nr. 11 hat der Demograf Dudo Erny dargelegt, dass die Europäer aufgrund abnehmender Geburtenraten in absehbarer Zeit «verschwinden». Sie werden ersetzt durch die exponentiell steigende Geburtenrate vorab in Afrika und die daraus resultierende Völkerwanderung Richtung Europa. Im jetzigen zweiten Teil beurteilt Erny die Situation der Schweiz.

von Dudo Erny, Geograf und Demografie-Experte

Die Bevölkerungsprognose für die Schweiz kommt auf folgende Werte: 2018: 8,5; 2050: 9,9; 2100: 10,5 Millionen Einwohner. Dies bei gegenwärtig 1,56 Kindern pro Frau. In den 1950er und 1960er Jahren lag die Geburtenrate bei mehr als 2,1 Kindern pro Frau – es gab also einen Geburtenüberschuss. Nach einem Höchststand in den Jahren 1963 und 1964 begann die Geburtenrate zu sinken. Innerhalb von 12 Jahren – von 1964 bis 1976 – ist sie dann förmlich «abgestürzt».

Im Jahr 2001 wurde das Minimum von 1,38 Kindern pro Frau erreicht. Wenn sich Leute fragen, wo die Müllers und Meiers geblieben sind, dann lautet die Antwort: Sie wurden gar nicht geboren. Seit mehr als vier Jahrzehnten sterben die Schweizer aus.

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14.06.2018 | 641 Aufrufe