Zurzeit strömen tausende Asylbewerber – vornehmlich junge Männer aus Afrika – via Italien in die Schweiz. Sex, Drogen und Party feiern, das sind offenbar die erklärten Ziele eines erheblichen Teils dieser «Asyl-Abenteurer». Wieder andere wollen ganz einfach Arbeit. Nur ein vergleichsweise kleiner Prozentsatz ersucht hierzulande berechtigt um Asyl. Es wird geklaut, gepöbelt, gefordert und gedealt, was das Zeug hält.

In den SBB-Zügen fahren diese per Handy gut vernetzten jungen Männer in der Regel schwarz und werden nicht einmal mehr kontrolliert, weil sie sich renitent und frech verhalten. Schweizer Gesetze und Gepflogenheiten interessieren sie einen feuchten Dreck.

Wird ein Asylgesuch dann endlich einmal abgelehnt, interessiert das ebenfalls niemanden. Im Gegenteil: der Abgewiesene erhält weiter Nothilfe auf Kosten von uns Steuerzahlern. Und was macht das Bundesamt für Migration unter der Leitung von Bundesrätin Sommaruga? Beschwichtigen, beschwichtigen und nochmals beschwichtigen. Man müsse nun Ruhe bewahren, ist zu hören. Gleichzeitig werden verzweifelt Unterkunftsmöglichkeiten in den Gemeinden gesucht, um dem Ansturm Herr zu werden.

Zum Glück stehen nun endlich besonnene Menschen wie beispielsweise in Bettwil auf und sagen: NEIN, so nicht mehr! Was aber wäre zu tun, um die Situation zügig in den Griff zu bekommen? Weil Italien als Schengen-Aussenland völlig versagt, helfen leider nur noch strenge Grenzkontrollen. Dafür müssen die nötigen Stellen per Notrecht bewilligt werden. Und Asylgesuche von alleinstehenden jungen Männern aus demokratisierten, afrikanischen Ländern gehören im Schnellverfahren abgewiesen. Wenn man will, dass abgewiesene Asylbewerber unser Land verlassen, ist zudem die Nothilfe zu streichen. Was in andern europäischen Ländern im Übrigen sowieso längst Standard ist.

Sofern sich an der jetzigen desolaten Situation nichts ändert, werde ich an den nächsten Asyl-Abstimmungen erstmals mit voller Härte votieren. Dann wird es mir egal sein, ob damit irgendwelche bilateralen Verträge mit der EU «gefährdet» werden oder nicht.

Ernesto Ebert,
Jonen AG

 

27.01.2012 | 1349 Aufrufe