"Spalte rechts" 
Kommentar des Chefredaktors

Sicherheitszerstörende Ablenkungsmanöver
Verbrecher und Mitläufer

Noch dominieren – von den Medien mächtig angeheizt – die Stimmen derer, die sich furchtbar darüber aufregen, dass ein Presse-Bild die Tatsache ebenso drastisch wie zutreffend gezeigt hat, dass von Drahtziehern abgerichtete Roma-Kinder straff organisiert für kriminelle Raubzüge in die Schweiz geschleust werden. Je massiver die Medien gegen die Bild-Verbreiter wettern, desto peinlicher wird ihr Schweigen gegenüber den kriminellen Tätern und Drahtziehern. Zumal diese Täter ihre kriminelle Aktivität bereits zu intensivieren beginnen. Wer gelegentlich über die Landesgrenze schaut, weiss um diese Eskalation:

Die Schlepper schleusen als Asylanten zunehmend Minderjährige als neue «Kundschafts-Kategorie» über «dank» Personenfreizügigkeit kaum mehr kontrollierte europäische Landesgrenzen. Dort, wo sie landen, erregen die vermeintlich elternlosen Kinder sofort Mitleid. Eine Amtsperson – oder aber der Funktionär eines Hilfswerks – nimmt sich dieser angeblich verwaisten Minderjährigen an und verhilft ihnen – wacker die Tränendrüsen der Öffentlichkeit massierend – zumeist zügig zu Asyl. Auf dass diese Jugendlichen doch auch die Schule besuchen können, was doch so wichtig sei für ihre Zukunft.

Sobald diese vermeintlichen Waisenkinder aber Asyl erhalten haben, kehrt bemerkenswert rasch die Erinnerung zurück, wo ihre «so sehr vermissten» Eltern geblieben sind: Jenseits der Grenze im benachbarten Schengen-Land. Weil diesen Eltern Italien, wo die Schlepper sie zurückgelassen haben, als Aufenthaltsland nicht wirklich attraktiv erscheint und weil sie für das den Schleppern abgelieferte viele Geld etwas Besseres als bloss Italien beanspruchen, nutzen diese illegalen Einwanderer ihre organisiert vorausgeschleusten, inzwischen offiziell mit Asyl beglückten Kinder, um – wieder mittels gezieltem Druck auf Tränendrüsen – mitleiderregend um «Familien-Zusammenführung» zu betteln: Man darf doch die armen Asylantenkinder am unwirtlichen Ort ihres neuen Seins nicht allein lassen…

In Österreich und Bayern ist diese neue Technik der Asyl-Erschleichung bereits Plage. In München, vernimmt man, sollen sich derzeit über tausend dieser minderjährigen Vorausläufer der nächsten Welle illegaler Einwanderung aufhalten.

Die Schweiz regt sich derweil orchestriert über ein Roma-Bild auf, das nichts anderes als die Wahrheit ungeschminkt zeigt. Die neue, Minderjährige gezielt missbrauchende Welle illegaler Einwanderung wird die Schweiz einmal mehr völlig unvorbereitet treffen.

Ulrich Schlüer

26.04.2012 | 1763 Aufrufe