Dass die Motivation der Medien zum SVP-Bashing allein Auflagesteigerung und Einschaltquoten sind, greift zu kurz. Es geht um mehr, nämlich um die Übernahme der Macht durch die Verlierer-, Hype- und Kleinstparteien, die sich zu diesem Zweck zusammengerottet haben.

In den meisten Ländern dieser Welt wird die stärkste Partei jeweils mit der Regierungsbildung beauftragt. Die Schweiz ging noch einen Schritt weiter und verpflichtete unter dem Titel «Konkordanz» die vier grössten Parteien zu dieser Regierungsbildung. Nun soll dieses bewährte System korrumpiert werden, indem man den Grössten ausschaltet, was sicher nicht die Meinung der Wählenden bei den Parlamentswahlen war.

Über das vorgeschobene Thema «Energiewende» wurde eine hinterhältige Allianz gebildet, um den Volkswillen zu umgehen. Lediglich bei der SP sind leichte Skrupel zu erkennen, vermutlich wegen der Chronologie des Wahlverfahrens.

Der Eiertanz um die irrlichtende Bundesrätin Widmer-Schlumpf und die täglich ändernden Aussagen der Mitte-Links-Parteien lassen dieses Szenario immer wahrscheinlicher werden. Wie sonst käme man auf die Idee, eine Vertreterin einer substanzlosen Kleinpartei ernst zu nehmen, die ihre Wiederwahl als einzigen Programmpunkt vertritt?

Stephan Amacker,
Neftenbach ZH

 

07.12.2011 | 1495 Aufrufe