Haben wir die heutige Situation im Iran nicht den naiven Gutmenschen unter den Journalisten zu verdanken, die 1978 den Herrn Chomeini in Paris solange bemitleideten, bis er politisch stark genug war, um das iranische Volk mit einer islamischen Gottesdiktatur zu unterwerfen. Haben nicht gutmeinende Organisationen und Medien die westlichen Staaten de facto gezwungen, ihre afrikanischen Kolonien zu früh und ungenügend vorbereitet in die Unabhängigkeit zu schicken und deren Bewohner dadurch dem Terror und der Korruption der dortigen Stammesfürsten ausgeliefert.

Ex-Jugoslawien hat uns gelehrt, dass Multikulti friedlich nur unter der kommunistisch-diktatorischen Glocke Titos funktionierte. Trotzdem versuchen uneinsichtige, weiche Behörden mit ihrer Migrationspolitik bei uns ähnliche Strukturen zu schaffen. Das geht nur so lange friedlich, bis einzelne ethnische Gruppen stark genug sind um zu Unruhen oder gar zu Bürgerkrieg aufrufen zu können. Die Forderung der Abschaffung des Schweizerkreuzes in unserm Wappen ist nur ein kleines, harmloses Muster von dem, was da noch auf uns zukommt. Naive Gutmenschen wollen zwar das Gute, sie verleugnen aber die verheerenden, negativen Nebenwirkungen ihrer Taten. Im Endeffekt schaden sie vielfach genau den Menschen, denen sie helfen wollten.

Karl Heinen,
Wädenswil ZH

 

13.10.2011 | 1458 Aufrufe