Nach der Abzocker-Abstimmung befürchten bürgerliche Politikerinnen und Politiker, dass die nächsten Initiativen wie die 1:12-Initiative oder die Erbschaftssteuer-Initiative auch angenommen werden könnten und dadurch unser wirtschaftlicher Wohlstand gefährdet würde.

Das Gegenteil ist der Fall: Eine gleichmässigere Einkommensverteilung erhöht den Konsum und damit die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer. Staatsausgaben wirken ebenfalls konjunkturstützend. Solange der Wanderungssaldo der reichen Steuerzahler in der Schweiz nicht negativ ist, brauchen wir uns um die Auswirkungen von Initiativen, welche eine leistungsgerechte Umverteilung anstreben, keine Sorgen zu machen.

Alex Schneider,
Küttigen AG

18.03.2013 | 2313 Aufrufe