Eine Partei gegen alle und alle gegen eine! Das ist einmalig, das gab es noch nie, dass eine Partei im Alleingang eine Initiative gewinnen kann. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger haben die Nase voll, von den ewigen Lügereien. Es zeigte sich einmal mehr, dass das Volk kein Vertrauen mehr hat in den Bundesrat, Verbände und Parteipräsidenten! Da nützten auch die Angstzenarien nichts.

Die enorme Werbung und Präsenz einiger Bundesräte, das Fernsehen, sowie die vielen Vorträge: Alles war umsonst. Die Gegner haben Millionenbeträge in die Abstimmung gesteckt – ohne Erfolg. Das ist bedenklich. Bundesrat Deiss hat im Jahr 2002 vor der Abstimmung über den «Freien Personenverkehr» öffentlich verkündet, die Zuwanderung von EU- Bürgern, werde die 8000 Personengrenze pro Jahr nicht übersteigen. Was ist passiert? Der zehnfache Wert wurde erreicht! Also wurde das Schweizer Volk angelogen. Die SP und die Linken, die gegen die Initiative waren, haben gegen ihre Parteimitglieder gearbeitet, denn durch die Zuwanderung haben viele ihre Arbeitsplätze verloren und wurden durch billigere Arbeitskräfte ersetzt. Sie litten unter Verdrängungskampf, Lohndumping oder Scheinselbstständigkeit.

Der Wachstumswahn muss gestoppt werden. Schweizer müssen bei freien Arbeitsplätzen bevorzugt werden, wenn von den 148‘000 Arbeitslosen qualifizierte Arbeitskräfte dabei sind. Wie viel Arbeitslose werden jährlich ausgesteuert? Von denen spricht niemand. Sie fallen den Gemeinden und Sozialämtern zur Last.

Werner Brauen,
Biberen-Rizenbach

27.02.2014 | 2442 Aufrufe