Wir atmen aus und wieder ein

Und denken, unsre Luft sei rein.

Was ausgeatmet wird dabei,

ist Stickstoff und auch CO2.

 

Beim Alphorn ist es ebenso:

Zwar machen uns die Töne froh,

doch wird viel CO2 versprüht,

derweil das Alpenglühen blüht.

 

Und jede rechte Alpenkuh

brüllt immer wieder kräftig «Muh!»

Hierbei entweicht viel CO2

ist das nun eine Kalberei?

 

Verböten wir das CO2,

wär’s mit der Herrlichkeit vorbei,

denn ohne wächst doch in der Tat

kein Gras, kein Baum, kein Feldsalat.

 

Getreide könnte nicht entstehn,

die Bäcker müssten baden gehn,

und weil die Tiere Grünes fressen,

könnt‘ man auch Fleisch und Milch vergessen.

 

Mit drei Zehntausendsteln der Luft,

ganz ohne Farbe, ohne Duft,

ist unser Kohlensäuregas

viel nützlicher als irgendwas.

 

Tragt Sorge drum zum CO2,

das schuld am Klimawandel sei,

und glaubt nicht alles, was ihr hört,

denn viel davon ist schlicht gestört.


Der Autor wird nicht genannt

und bleibt lieber unbekannt,

denn die gegnerische Lobby

hasst den Dichter und sein Hobby.

26.06.2014 | 1697 Aufrufe