Eine bedauerliche Sache für die junge Dame, die einen bleibenden Augenschaden davongetragen hat. Aber ebenso bedauerlich ist der Ohrenschaden eines Polizisten infolge eines Knallkörpers. Woher der bei einer friedlichen Demonstration stammt? Es erstaunt mich, dass die Mehrheit der Diskussionen sich lediglich auf die junge Dame beziehen. Es gab vor rund vierzig Jahren auch schon Jugendunruhen. Man wollte auch ausbrechen. Was haben wir heute? Immer mehr Gesetze und Vorschriften.

Verschiedenste damalige Steinewerfer gelangten in höchste politische Würden und haben eine Unmenge Gesetze und Vorschriften erlassen! Was ist das für ein Job, Polizist zu sein? Einerseits hat der Polizist Freund und Helfer zu sein, anderseits muss er für die Einhaltung von Ruhe und Ordnung sorgen. Vom Polizisten wird absolute, pedantische Korrektheit verlangt – der Pöbel darf machen, was er will. Und es es gibt Leute und Gruppierungen, die dazu rufen noch hurra rufen. Kommt ein Pöbler zu Schaden, dann ist immer der Polizist schuld. Es zeugt nicht  von Charakterstärke, wenn diejenigen, die zu solchen Anlässen aufrufen, sich nicht zeigen. Sie schicken andere Gutgläubige vor, um sich hinter diesen zu verstecken, indem sie solche Anlässe aus der Menge manipulieren und in die von ihnen gewünschte explosive Richtung lenken, getreu den Richtlinien von Mao.

Werner Huber 
Winterthur

07.11.2013 | 1063 Aufrufe