Dem Stimmvolk wurde vor der Abstimmung über das Schengen-Abkommen am 20. Mai 2005 weisgemacht, über Schengen-Drittstaaten eingereiste Asylbewerber könnten dank dem Abkommen in diese Drittstaaten zurückgeschafft werden. Auf Grund dieser Behauptung wurde das Schengen-Abkommen letztlich mit 54,6% knapp angenommen.

Die Befürworter haben aber die Rechnung ohne Frau Sommaruga gemacht. Griechenland und Italien halten nämlich ihre Verpflichtungen gar nicht ein. Von Griechenland in die Schweiz eingereiste Asylbewerber werden beispielsweise nicht dorthin zurückgeschafft, da die Zustände dort prekär seien, so Sommaruga. Nun sorgt sie sich auch noch fast täglich und mit viel Publizität um Notunterkünfte für Flüchtlinge aus Nordafrika, eilte nach Brüssel, um Vorkehrungen für die Verteilung der von ihr erwarteten Flüchtlingslawine zu besprechen und verkündete dort die Solidarität der Schweiz.

Für die Nordafrikaner ist das eine klare Einladung, in die Schweiz zu kommen. Dabei sind sie in ihren Herkunftsländern nicht mehr gefährdet. Sie wollen einfach im Namen der Menschenrechte die Chance auf einen höheren Lebensstandard nutzen, anstatt mitzuhelfen, ihre Länder wieder aufzubauen. Zudem passen sie nicht in unser Land – Moslems verachten in der Regel Christen als «Ungläubige» – leben aber gerne als Asylanten auf deren Kosten. Auch werden sie mit Sicherheit unsere Kriminalstatistik belasten. Darüber, wie wir diese Flüchtlinge je wieder loswerden und wozu das Schengen-Abkommen eigentlich gut sein soll, macht sich Sommaruga keine Gedanken. Hauptsache, sie kann ihren Parteigenossen, die im Asyl-Geschäft tätig sind, Arbeit und Verdienst sicherstellen. Was einen steten Nachschub an Asylanten oder Flüchtlingen voraussetzt.

Leserbrief von Otto Weiersmüller,
Uetikon am See ZH

 

02.03.2011 | 1466 Aufrufe