Frau Sommaruga macht, was Brüssel sagt

Die feine Dame aus Kosovo war gerade einmal neunzehn Jahre alt. Zum Arbeiten fehlte ihr die Lust. Ihre «Arbeit» bestand darin, ein Opfer auszusuchen. Diesem – einem um acht Jahre älteren Mann – schenkte sie Liebe. Und versprach gar Heirat. Sie war allerdings von einem Anderen – ihrem eigentlichen Freund – schwanger. Vom Opfer, dem sie Heirat versprach, liess sie sich beschenken. Immer wieder. Bis der Bancomat nichts mehr hergab.

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Kommentar des Chefredaktors

Da griff sie zu anderen Mitteln. Zum Messer. Verwundete das Opfer. Der Bancomat gab trotzdem nichts her. Also organisierte sie eine «Freundin». Dann ging’s zu zweit handfest zu: Faustschläge ins Gesicht. Würgen. Rabiat bis zum Äussersten.

Immerhin folgte ein Polizeieinsatz. Die sauberen «Freundinnen» wurden verhaftet.

Inzwischen wurden sie sogar verurteilt: Zu bedingten Freiheitsstrafen! Die Haupttäterin muss immerhin noch «gemeinnützige Arbeit» verrichten – wenn sie’s denn auch tut. Und der aus der Ausraubung resultierende Schaden muss – oder müsste – zusammen mit Genugtuungsleistungen zurückerstattet werden.

Zusätzlich vernimmt man auch: Es sei Meldung erstattet worden. Ans Migrationsamt. Ob bloss für die Statistik? Was wohl Frau Simonetta Sommaruga, eigentlich Bundesrätin, mit solcher Meldung anstellt? Bemüht sie sich einmal mehr nach Brüssel, um dort nachzufragen, wie weit ihr Brüssel den Gewalttäterinnen gegenüber zu gehen gestattet?

Über das, was da im Zürcher Limmattal bedenkliche Tatsache wurde, haben Volk und Stände abgestimmt. Schon vor fünf Jahren: Gewalttätige Ausländerinnen und Ausländer – besonders auch solche, die bereits mit neunzehn Jahren mit Brutalitäten beginnen – haben in der Schweiz nichts mehr zu suchen. «Ausweisung» beschlossen die Stimmbürger. Brüssels brave Untertanin fragt aber bei der EU nach, was sie überhaupt mit Ausländern dürfe. Und der EU ist es recht, wenn Gewalttäter in der Schweiz verbleiben.

Im Übrigen geniesst es Frau Sommaruga, Bundesrätin – im laufenden Jahr gar Bundespräsidentin – zu sein. Gelegenheit, da und dort salbungsvolle Worte zu sprechen. Was ihr – zu ihrem recht hübschen Salär – auch viel lobende Worte aus den Medien einträgt. Aufs Regieren, aufs Treffen selbstverantworteter Entscheidungen verzichtet sie. Sie macht, was Brüssel sagt. Und so bleiben sie uns wohl erhalten, die neunzehnjährigen Gewaltstraftäterinnen aus Kosovo.

Ulrich Schlüer

 

06.05.2015 | 1608 Aufrufe