Die Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) plant durch ihr Sekretariat zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit obligatorischen Sexualkundeunterricht für Vier- bis Fünfzehnjährige aller Volksschulen voraussichtlich mit der Einführung des Lehrplans 21 im Jahre 2014. Eine Dispens für diesen Unterricht soll nicht möglich sein.

Bereits im kommenden Schuljahr 2011/2012 führt der Kanton Basel-Stadt als dritter Kanton nach St. Gallen und Appenzell AR obligatorischen Sexualunterricht ein.

An der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) wurde ein «Kompetenzzentrum für Sozialpädagogik und Schule» eingerichtet. Dort wurde im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit mit einer Bundessubvention von 1,3 Millionen Franken ein Grundlagenpapier erarbeitet.

Gegen diese Sexualisierung der Volksschule werden noch bis zum 1. Oktober 2011 Unterschriften gesammelt. Jedermann ohne jede Einschränkung kann diese Petition unterzeichnen. Unterschriftenbogen können unter Tel. 052 301 31 00, per Fax an 052 301 31 03 oder E-Mail an info@volksschul-sexualisierung-nein.ch bezogen werden.

Im Forum der Neuen Luzerner Zeitung vom 12. Juli 2011 bezichtigt Franz Wüest, Zell, die JSVP der Fehlinformation mit dieser Petition. Im «Komitee gegen die Sexualisierung der Volksschule» ist aber nur ein Nationalrat der SVP (nicht der JSVP) vertreten, hingegen Nationalräte der FDP, CVP, EVP und EDU. Diese überparteiliche Petition ist daher unbedingt zu unterschreiben.

Richard Martin,
Luzern

18.07.2011 | 1579 Aufrufe