In Zeitungs-Inseraten lässt sich ein Heer von Politikern und Leuten von Wirtschaftsverbänden abbilden, um kräftig Stimmung gegen die AUNS-Volksinitiative «Staatsverträge vors Volk» zu machen.

Frage: Ist diese Initiative denn so schädlich für die Schweiz, wie genannte Elite behauptet? Was steckt dahinter, dass eine derartige Contra-Propaganda nötig ist?

Die Wahrheit ist folgende: Genannte Leute versuchen mit allen Mitteln, den «lästige» Bürgerinnen und Bürger zu entmündigen, sprich loszuwerden, ganz nach dem Willen der EU. Sie wollen ohne das Stimmvolk, künftig Verträge mit dem Ausland abschliessen. Gerade die IWF-Milliarden-Zusicherungen zwecks Euro-Rettung zeigen eindrücklich, dass gewisse Eliten das Volk zahlen lassen wollen; ohne es vorher zu befragen. Kurz gesagt: Genannte Leute werden noch mehr Gelder auf Kosten von uns Steuerzahlern verschleudern.

Die Initiative verlangt, dass in Zukunft einmalige Ausgaben in Höhe von über einer Milliarde oder wiederkehrende Kosten, die über 100 Millionen betragen, zwingend vors Volk kommen. Internationale Abkommen, welche nicht im Interesse der Schweiz sind oder einen schleichenden EU-Beitritt vorantreiben, können so verhindert werden. Auch das mühsame Sammeln von 50'000 Unterschriften für ein Referendum bei umstrittenen Staatsverträgen, wird bei Annahme der Initiative künftig hinfällig.

Wenn für Sie, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, Freiheit, Wohlstand, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung in wichtigen Fragen etwas wert ist, dann legen Sie am 17. Juni unbedingt ein JA für «Staatsverträge vors Volk» in die Urne. Besten Dank.

Anita Andreoli-Caliezi,
Rhäzüns GR

07.06.2012 | 1652 Aufrufe