Aus pragmatischer Sicht ist das Schlimmste am Gutmenschentum, welches Daniel Regli in der «Schweizerzeit» treffend charakterisierte, nicht die Selbstgerechtigkeit und der damit verbundene Monopolanspruch auf Ethik, sondern der Dogmatismus: Da werden Abstrusitäten zu Glaubenssätzen und Zweifel an diesen zu Majestätsbeleidigungen.

Fehlt nur noch, dass Personen, die solche Zweifel dank eines besseren Wissensstands äussern, des «Rassismus» gegen Andersgläubige bezichtigt werden.

Beat René Roggen,
Nussbaumen AG

29.05.2014 | 1514 Aufrufe