Laut einem Gastbeitrag des Geschäftsleiters der schweizerischen gemeinnützigen Gesellschaft Lukas Niederberger in der «Schweiz am Sonntag», ist der Schweizerpsalm nicht mehr zeitgemäss, und soll bis 2015 ersetzt werden. Ab 1. Januar 2014 startet ein Künstlerwettbewerb für eine neue Hymne, und Ende Jahr werden nach Aussagen von Lukas Niederberger die zehn besten Beiträge gekürt. Niederberger ist Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft und Projektleiter «CHymne – neue Schweizer Nationalhmyne». Sein sehnnlicher Wunsch wäre eine Art «Burebüeblilied» oder ein ähnliches Lied.

Für einen gläubigen Christ und Schweizer mit Herz, ist dies eine ungeheure Anmassung und Beleidigung!Eine alte Weisheit sagt: Etwas Neues muss (als Ersatz) mindestens besser sein als das Alte, sonst lasset die Hände weg! Wenn ich an den 1. August oder an Grossveranstaltungen wie Weltmeisterschaften, Olympiaden usw. denke und die Schweizer Nationalhymne ertönt, bin ich jedes Mal überzeugt, dass wir weltweit die schönste und einmaligste Hymne haben und stolz darauf sein dürfen, meistens kommt auch etwas Gänsehaut dazu. Die Aussagen gegen unsere Landeshymne sind vielfach atheistisch angehaucht, zum Teil lächerlich und unglaubwürdig. Wenn ein Land Gott als Beschützer ablehnt und vor lauter Stolz nur auf die eigene Macht und Stärke zählt, schaufelt es sich langfristig gesehen das eigene Grab (siehe Geschichtsbücher). Unsere Landeshymne war, ist und wird (wie auch Gott) immer zeitgemäss bleiben. Daran können die besten Künstler nichts ändern. Jene Schweizer, welche die Strophen der aktuellen Hymne nicht auswendig können, werden auch eine neue Hymne nicht in den Griff bekommen. Also wehret den Anfängen. Das Plädoyer für eine neue Landeshymne von Lukas Niederberger ist eine unnötige Zwängerei!

Gerhard Schreiber,
Wegenstetten (AG)

26.08.2013 | 2042 Aufrufe