Wir brauchen kein neues Raumplanungsgesetz. Wir brauchen aber endlich eine Regierung und ein Parlament, das die Verantwortung für das Volk, das in der Schweiz lebt, wahrnimmt.

Wir haben grösste Kapazitätsprobleme auf der Strasse und auf der Schiene. Wir belasten uns mit zehntausenden von unnötigen Lastwagenfahrten. Wir haben viel zu hohe Mietzinse. Wir können unsere Verpflichtung betreffend CO2-Ausstoss niemals erfüllen. Warum? Österreich mit rund 80‘000 Quadratkilometer Fläche beherbergt rund 8,4 Millionen Einwohner, die Schweiz mit lediglich gut 40‘000 Quadratkilometern hingegen etwa 8 Millionen. Unser Land ist massiv überbevölkert. Mehr als 7 bis höchstens 7.5 Millionen Einwohner verträgt dieses Land nicht, wenn es allen wohl sein soll.

Heute werden praktisch ausschliesslich die Bedürfnisse von Wirtschaft und Gewerbe berücksichtigt. Die Menschen spielen kaum mehr eine Rolle. Wir produzieren mit importierter Energie, mit importierten Rohstoffen und mit importieren Menschen Waren, die wir gleich wieder in den Export geben. Wir machen uns mit diesem Vorgehen total vom Ausland abhängig. Wachstum ist das Zauberwort. Die Probleme wachsen tatsächlich ins Unendliche. Eine kleine Gruppe macht damit das grosse Geschäft und alle anderen müssen bezahlen.

Warum verlegen schweizerische Unternehmen die in unserem Land errichteten, für den Export produzierenden Arbeitsplätze nicht ins Ausland und nehmen die entsprechend gut ausgebildeten Arbeitskräfte zurück in ihre eigene Heimat? Das wäre für alle eine sogenannte Win-Win-Situation. Strasse und Schiene, beispielsweise, müssten nicht für unzählige Milliarden von Franken ausgebaut werden. Wohnungen wären dann genügend vorhanden und die Zinsen würden nicht ständig noch weiter steigen.

Bitte legen Sie am 3. März unbedingt ein «Nein» in die Urne und helfen Sie mit, die Schweiz als das zu erhalten, was sie heute noch ist.

Walter Wirz,
Ebikon LU

 

07.02.2013 | 1965 Aufrufe