Schlauer Vorschlag von Schweizer Intellektuellen

Jede menschliche Gemeinschaft schätzt sich glücklich, wenn Einzelne akademische Studien mit Erfolg durchlaufen haben und ihr Wissen und Können danach ihrer Gemeinschaft zugutekommen lassen. Jeder Staat setzt insgesamt Unsummen dafür ein, dass Einzelne, besonders Begabte akademische Studien durchlaufen und schliesslich mit nach jahrelangem Einsatz erreichtem akademischem Titel abschliessen können. Deren Meinungen, die Meinungen der Intellektuellen werden entsprechend geschätzt – sofern sie in Bezug auf erlebte Wirklichkeit einigermassen nachvollziehbar sind.

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Kommentar des Chefredaktors

Jetzt raten uns einige, denen Medien-Anerkennung als «Intellektuelle» sehr wichtig ist, den soliden Schweizer Franken wegzuwerfen. Einzutauschen gegen den maroden Euro, dessen Architekten Europa in einen unentrinnbaren Schuldensumpf geritten haben: Schrott anstelle von anerkanntem Wert – wahrhaftig eine abenteuerliche Empfehlung!

Aber sie, die Intellektuellen, sagen auch, wir müssten noch viel mehr Leute in unser Land aufnehmen, Flüchtlinge und andere – einfach alle. Denn ihnen folge alsbald der «Familiennachzug». Und daraus erwachse der Schweiz enormer Profit. Eine ihrer Studien habe das bewiesen, behaupten sie.

Ob sie sich überhaupt je mit der Frage beschäftigt haben, was nach hiesigem Gesetz denn so alles unter «Familiennachzug» in unser Land kommt? Sicher: Nicht wenigen direkten Nachkommen von Eingewanderten gelingt der Einstieg in einen Beruf mit anschliessender Berufskarriere. Aber zum Familiennachzug gehört viel mehr: Verwandte in auf- und absteigender Linie, deren deutliche Mehrzahl hier nie produktiv tätig wird. Jede Gemeinde kann dazu vielstrophige Lieder beitragen. Der Refrain ist immer der gleiche: Explosion der Soziallasten! Die Ausländer, statistisch weniger als ein Viertel der Bevölkerung, beanspruchen davon doppelt so viel als die ansässige Bevölkerung. Ein Nordafrikaner hat kürzlich als «Familiennachzug» dreissig Personen in die Schweiz nachkommen lassen – alle Sozialhilfe-«berechtigt».

Interessant: Keiner dieser Sozialhilfe-Begünstigten will in ein Euro-Land. Sie wissen: Wer sich in einem Land mit solider Währung einnisten kann, der profitiert. Wo anderseits die Währung zu Schrott geritten wird: Da ist wenig zu erwarten.

Für gewisse Intellektuelle wäre etwas Nachhilfe-Unterricht bei illegal Eingewanderten und ihren Schleppern vielleicht ratsam. 

Ulrich Schlüer

 

11.02.2015 | 1622 Aufrufe