"Spalte rechts"
Kommentar des Chefredaktors

Nicht einmal rechnen könne die SVP: Von der behaupteten «Verdoppelung der Asylanten-Kriminalität» keine Spur! Die «drastische Zunahme der Ausländer-Kriminalität» sei pure Erfindung. Ein Statistik-Professor habe «bewiesen»: Nur gerade sieben Prozent der Asylanten seien kriminell. Zahlen, mit denen die Medien gnadenlos auf SVP-Exponenten eindreschen – mit Viktor Giacobbo als Echo.

Gleichzeitig sagt die ehemalige St. Galler Sicherheitsdirektorin, Ständerätin Karin Keller-Sutter – keineswegs der «SVP-Nähe» zu verdächtigen – in der «Arena»: Was aus Nordafrika unter «Asylrecht» an Kriminalität in die Schweiz geschwemmt werde, lasse selbst langjährige, «hartgesottene» Polizisten die Fassung verlieren, stelle alles, was man je erlebt habe, in den Schatten.

Wohlweislich haben all die Medienleute in ihrem wollüstigen Eindreschen auf die SVP «vergessen», einmal genauer nachzulesen, wie der Professor auf seine sieben Prozent kriminelle Asylanten gekommen ist. Sie hätten, hätten sie nur ein bisschen recherchiert, Groteskes entdeckt: Als «kriminell» zählen beim Professor allein die «verurteilten» Asylanten. All den Untergetauchten, all den nach Verhaftung sofort wieder freigelassenen Dealern und Dieben – zusammen Tausende an Zahl – attestiert der Professor, weil nicht formell verurteilt, statistisch «reine Westen». Das ist so absurd, als würde als Koma-Säufer statistisch nur gelten, wer mit Alkoholvergiftung auf einer Intensiv-Station liegt – während all die Hunderte, die irgendwo ihre Räusche ausschlafen, als «statistisch nüchtern» bezeichnet würden…

Seit uns das von der EU erfundene Schengen-Regime abertausende Asyl-Kriminelle ins Land schwemmt, verlangen einige Parlamentarier vom Bundesrat die Neuaushandlung dieses durch und durch löchrigen Schengen-Vertrags. Frau Sommaruga hat sie regelrecht abgeputzt: Das sei eine «Schnapsidee», warf sie den Parlamentariern an den Kopf. Wörtlich!

Damit bleibt der Schweiz die Invasion der Vergewaltiger, der Räuber, der Messerstecher, der Todesschützen, der Einbrecher erhalten – unter Billigung einer ebenso unfähigen wie unwilligen Bundesrätin. Abgekanzelt wird, wer sie an ihre Pflicht erinnert. Solange sie verbal bloss auf SVP-Exponenten einprügelt, kann sie sich des wohlgefälligen Kopfnickens der Parlaments-Mehrheit sicher sein – wie grobschlächtig sich die sonst so feine Dame auch äussert.

Solange das Volk von der Bundesratswahl ausgeschlossen bleibt, wird sich nichts ändern. Die Unfähige bleibt im Amt, dem Land bleiben die Kriminellen.
Ulrich Schlüer

26.04.2013 | 1861 Aufrufe