Gewisse Führungspersonen in gewissen Branchen bedienen sich derart schamlos uneinsichtig an den Erfolgen ihrer Firmen, dass man diesem Treiben Einhalt gebieten muss. Wie kann zum Beispiel Vasella (aber auch andere) während seinen Jahren bei Novartis über 200 Millionen Franken verdient haben? Und weitere Beratungs- Entschädigungen stehen bevor. Diese doch üble Abzocker-Mentalität schädigt auch die Aktionäre. Deshalb ist die Abzocker-Initiative zu unterstützen und nicht der verwässerte Gegenvorschlag für den man die Initiative über 5 Jahre (!) verschleppt hat.

Natürlich ist auf der Gegenseite wieder einmal Economiesuisse aktiv. Mit über 8 Millionen Franken (!) will uns die kleine, aber potente Vereinigung erneut ihre Meinung aufzwingen, was recht verdächtig ist. Wie damals bei der Personenfreizügigkeit und Schengen. Mit den bekannten Folgen.

Auch Christoph Blocher, der zweifellos grosse Verdienste um unser Land hat, ist dieses Mal leider (aber verständlich?) auf der falschen Seite. Es sind vor allem die Angestellten an der Front oder in den Werkstätten, die Facharbeiter, die Ingenieure, Konstrukteure, Chemiker usw., die mit ihrem Fleiss, ihrer guten Arbeitsmoral, ihrem Einsatz und Können, ihrer Treue zur Firma, die diese Erfolge der Unternehmen ermöglichen. Damit sich dann gewisse Manager ziemlich schamlos bedienen können? Wenn man wirklich etwas gegen diese schamlose Abzockerei in gewissen oberen Etagen tun will, dann muss man klar die Abzocker-Initiative von Minder unterstützen, den Gegenvorschlag verwerfen. Für das RPG: Ja, für die Familien-(Staatskinder-) Vorlage ein klares Nein.

Peter H. Kuhn,
Regensdorf

26.02.2013 | 1563 Aufrufe