Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) hat bemerkt, dass unser Volk nie unsere Neutralität und unseren Bevölkerungsschutz abschaffen möchte. Jetzt versucht die GSoA die Wehrpflicht abzuschaffen. Die Auswirkungen dieses unsäglichen Manövers wären in kurzer Zeit zu spüren.

Die Kosten würden mit einer Berufsarmee explodieren. Die Armee-Gegner könnten vier Jahre später behaupten, dass die Armee finanziell untragbar sei. Dabei brauchen wir Bürger, die verantwortungsvoll für Volk und Land ihren Beitrag zu einer sicheren und freien Schweiz leisten – z.B. Freiheit und Sicherheit der Bürger, Katastrophenbewältigung, Hilfen bei grossen Anlässen (ESAF, Lauberhorn), Logistik usw.

Kleine Staaten verfügen weder über finanzielle Mittel eine glaubwürdige Berufsarmee zu unterhalten, noch würden sich genügend Soldaten finden, welche den verfassungsmässigen Auftrag der Armee garantieren können. Zudem wäre der Zivildienst infrage gestellt. Als Mitglied der Polizei- und Militärkommission (JSVP), und Kandidat für das Präsidium, lehne ich die schädliche GSoA-Initiative ab.

Adrian Spahr,
JSVP BE, Lengnau

14.03.2013 | 1798 Aufrufe