Die Ankündigung des Referendums, gegen den an Arroganz kaum zu überbietenden Entscheid  des Ständerates, der Aussenpolitischen Kommission, sowie des Bundesrates zur zusätzlichen Zahlung  von sage und schreibe 18 Milliarden Franken an den IWF, fehlt in den meisten Artikeln. Dabei wären die dazu nötigen 50 000 Unterschriften mit Sicherheit schnellstens beisammen!

Die bundesrätliche Information, wonach die Eidgenossenschaft angeblich 3 Milliarden Franken "Ueberschuss" gemacht habe, dies notabene bei einem Defizit der schweizerischen Invalidenversicherung von über 16 Milliarden Franken, ist wohl eher als trickreiche Beschwichtigung des Stimmbürgers und Steuerzahlers aufzufassen. An diesem hängt letzten Endes die ganze künstlich und vorallem unnötig erhöhten Schuldenlast!

Es ist NICHT Aufgabe der Schweiz diejenigen EU- Länder, welche durch unkluges Wirtschaften und untragbaren Renten - und Pensionierungssystemen in finanzielle Not geraten sind  zu "sponsern". Wer etwas zusätzlich gibt, wird bald darauf aufs Neue angepeilt. Schuld sind aber vorallem unsere vielen allzu schwachen Politiker, welche  die Schweiz geradezu als überdurchschnittlichen Zahlmeister anbieten. Steuergeldzahlungen ans Ausland in dieser exorbitanten Höhe, sollten ohne Wenn und Aber dem Obligatorischen Referendum unterstellt werden! - 
 
Leserbrief von Marcus Stoercklé jun.,
Basel

17.01.2011 | 1074 Aufrufe