Dass der Bahnhof Heerbrugg und seine nähere Umgebung als Drogenumschlagplatz gelten, ist längst bekannt. Die zuständigen Behörden versuchen seit Jahren, zusammen mit der Polizei, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Dass aber über den Gleisen, auf Widnauer Gebiet, derart rechtlose Zustände herrschen, ist weniger bekannt. Zumindest schweigen darüber die regionalen  Medien, sowie Polizei und Behörden.

Heerbrugg ist aufgrund seiner geografischen Lage mit Verkehrsachsen längs des Rheintals, ins Appenzeller Vorderland und ins Vorarlberg, zum Zentrum des Mittelrheintales im Kanton St. Gallen geworden. Heerbrugg ist aber keine eigenständige politische Gemeinde, sondern gehört zu den Gemeinden Au , Balgach, Berneck und Widnau, ist aber mit dem Bahnhof und den Einkaufszentren gleichsam zum Mittelpunkt dieser Gemeinden geworden. Diese haben zusammen mit Diepoldsau etwas über 30‘ 000 Einwohner. Der Ausländeranteil beträgt gegen 25 Prozent.  Dass die stark industrialisierte Region an der Ostgrenze des Landes für Leute aus den östlichen Ländern zu einem bevorzugten Einwanderungsgebiet wurde, ist eine logische Folge. Innerhalb der Gemeinden Au, Widnau und Diepoldsau gibt es zudem vier Grenzübergänge nach Österreich.

Wenn solche Zustände geduldet werden, ist es das Eingeständnis einer seit jeher absolut verfehlten, linken Kuschel-Integrationspolitik. Der Rat von der Polizei an die betroffene Frau, sich anderswo eine Wohnung zu suchen, ist doch etwas gar billig und das Eingeständnis der Ohnmacht.

Polizei und Behörden sind gefordert (Gemeinden und Kanton ). Den delinquierenden Menschen muss unmissverständlich klar gemacht werden, dass sich jedermann an die hier geltenden Gesetze und Ordnung zu halten hat, dass Parallelgesellschaften nicht geduldet werden. Wer sich nicht  anpassen will, soll dorthin zurückgehen, wo er hergekommen ist. Deutlich sein muss zudem, dass Integration vor allem eine Bringschuld der Einwanderer ist, dass deren nicht auf das Abholen der Sozialleistungen beschränkt ist.

Edwin Graf,
Rebstein

19.06.2013 | 3806 Aufrufe