Der «Tages-Anzeiger» berichtete: «Gegner der Einwanderungsinitiative befürchten einen Minarett-Effekt.» Dieser Effekt könnte durchaus zutreffen. Bei der «Minarett-Initiative» ging es ja nicht um die Glaubensfreiheit, sondern um die in unserer Kultur fremden Bauwerke. Bei der SVP-Initiative geht es nicht um ein Einwanderungsverbot, sondern um eine Kontrolle der Menge, die auszuhandeln ist.

Jedes Jahr eine Nettozuwanderung von 85‘000 Personen, die teilweise nicht in den Arbeitsprozess eingegliedert werden, hat auch spürbare negative Folgen. Bei uns mangelt es an Raum. Alles wird knapp. Werden nach den Rumänen, Bulgaren, Kroaten, nach dem Wunsch der EU-Kommissare auch noch Türken und Ukrainer in die nun 28 Nationen umfassende EU-Gemeinschaft aufgenommen, kann das für uns existenzielle Konsequenzen haben. Mit einem Ausländeranteil von einem Viertel der Bevölkerung sind wir europäische Spitzenreiter und so empfinde es als Hohn, wenn man von Abschottung spricht.

Leider hörte ich bis jetzt von keinem Bundesrat einleuchtete Massnahmen zur Eindämmung der gefährlichen Masseneinwanderung. Es wird gemauschelt und das macht mich misstrauisch.

Adolf Meier,
Wermatswil (Uster)

 

30.01.2014 | 3256 Aufrufe