Die Genfer Staatsrätin Isabel Rochat hat dem Asyl(un)wesen die Krone aufgesetzt. Sie will kriminellen Asylbewerbern 4‘000 Franken zahlen, wenn diese freiwillig in ihre Herkunftsländer zurückkehren. Das sei billiger als ein teurer Gefängnisaufenthalt.

Diese Aussage ist grotesk und zeugt von unglaublicher Naivität. Denn ein solches Vorgehen würde sich rasch in Afrika herumsprechen und bedeutet eine Einladung, in die Schweiz zu kommen. Die Folge wäre eine frappante Zunahme der Wirtschaftsflüchtlinge, die hier zuerst einmal jahrelang auf unsere Kosten leben würden.

Im Fall einer drohenden Abschiebung begehen sie Straftaten, kassieren als Belohnung 4‘000 Franken und kommen garantiert wieder, was langfristig im Endeffekt viel teurer ist. Ob die Genfer Staatsrätin auch an die zusätzlichen Opfer solcher staatlich subventionierten Straftaten gedacht hat, bleibt ihr Geheimnis.

Otto Weiersmüller,
Uetikon am See ZH

16.04.2012 | 899 Aufrufe