Es können nicht ewig zusätzliche 85‘000 Menschen pro Jahr in unser Land zuwandern. Wenn demnächst auch die Bulgaren und Rumänen und später vielleicht noch Menschen aus anderen Ländern das Recht haben zu kommen, wird die Zuwanderungszahl nicht sinken, sondern noch weiter steigen.

Das wissen auch die Bosse der Wirtschaftsverbände, welche tagtäglich in der ganzen Schweiz die Plakatwände und Zeitungen mit Apfelbäumchen zupflastern lassen und nur den kurzfristigen Profit wollen.Das «Danach» scheint ihnen egal zu sein. Sie werden sich mit der Ausbeute, welche sie dank des Überflusses an billigen Arbeitskräften realisiert haben, von den dannzumal für die Normalbürger vorherrschenden Zuständen abschotten und abseits der verdichteten Bauweise in edlen Quartieren oder Villen ihr Leben geniessen.

Unabhängig davon wie die Abstimmung ausgeht, der Bundesrat wird früher oder später die Personenfreizügigkeit neu verhandeln müssen. Wetten? Stärken wir ihm deshalb jetzt mit einem deutlichen “Ja zur Masseneinwanderungsinitiative“ den Rücken, damit er mit grossem Rückhalt der Bevölkerung die Verhandlungen mit der EU aufnehmen kann, bevor es zu spät ist.

Mario Cortesi,
Chur (GR)

 

30.01.2014 | 620 Aufrufe