In der «NZZ» vom 26. Mai 2012 zieht die Zeitung Bilanz zu den Auswirkungen der Personenfreizügigkeit: Trotz Anstieg der Zahl der Zuwanderer seit Einführung der Personenfreizügigkeit vor zehn Jahren habe weder Arbeitslosigkeit noch Lohndumping zugenommen. Das Wirtschaftswachstum habe in dieser Zeit zugelegt, was ebenfalls positiv zu werten sei. Sind diese drei Kriterien wirklich alles? Garantiert nicht! Schauen wir uns das Ganze etwas genauer an.

In den sieben Jahren vor Einführung der Freizügigkeit betrug der Zuwanderungssaldo jährlich 0,2 Prozent. In den folgenden fünf Jahren waren es 0,6 Prozent und in den Jahren 2007 bis 2011 bereits 1 Prozent. Zu diesem jährlichen Zuwachs der Wohnbevölkerung um 1 Prozent kommen Grenzgänger und Asylanten.

Diese rasante Zunahme der Ausländer in unserem Land erzeugt negative Auswirkungen:

Der Verkehr nimmt zu. Zu Stosszeiten sind die Bahnen trotz laufend verdichtetem Fahrplan vollgepfercht. Die Staus auf den Strassen werden immer länger (es sind wohl kaum die Rafzer, die den täglichen Stau zwischen Eglisau und Bülach verursachen). Unsere Verkehr-Infrastruktur ist dem Ansturm nicht gewachsen und kann in nützlicher Frist weder technisch noch finanziell nachgeführt werden (Oberland-Autobahn).

Das Gefühl der Überfremdung ist real. Wo sind wir eigentlich? Zunehmende Ausländer-Kriminalität, Ruf nach mehr Polizei, Landverschleiss durch enorme Bautätigkeit – oft zulasten der Selbstversorgung, Infrastruktur-Kosten für die Steuerzahler und stets wachsender Energieverbrauch und CO2-Ausstoss sind die Folge.

Es geht um die Zukunft unseres Landes und um die Lebensgrundlage der nächsten Generationen. Hierfür tragen wir die Verantwortung und die Politik hat jetzt die erforderlichen Grenzen zu setzen.

Jakob Streiff,
Seegräben ZH

04.06.2012 | 880 Aufrufe