Der Artikel «Nulltoleranz für Intolerante» von Hans Fehr («Schweizerzeit» Nr. 17) hat mich sehr beeindruckt. Entscheidend ist: Jeder Muslim, ob tolerant, friedfertig oder moderat, ist schlussendlich doch ein Muslim, der sein Handeln und Denken nach dem Koran richten muss. Dieser verunglimpft die Nicht-Muslime als «Ungläubige», als Menschen zweiter Klasse, als sogenannte «Kuffar», die gemäss Koran als «unwertes Leben» eliminiert werden müssen.

Somit ist die ganze Islam-Schönrednerei unserer beiden Landeskirchen und der Linksparteien bis hin zur Mitte ein Verrat an den vielen Christen, die Jahr für Jahr im Namen Mohammeds und Allahs diskriminiert und oft bestialisch umgebracht werden (Sure 2:193 «Tötet sie [die Ungläubigen], bis es keine Versuchung zum Abfall vom Islam mehr gibt, und die gesamte Religion auf der Erde nur für Allah ist»).

Aber vielen Politikern, auch bürgerlichen, scheint das egal zu sein. Auf einer Fahrradtour habe ich in Wangen im Allgäu die Bild-Zeitung vom 21. August 2017 gekauft, weil mich ein Artikel über den islamischen Terror besonders interessiert hat. Kaum wieder zu Hause, habe ich diesen Wort für Wort abgeschrieben und an verschiedene Politiker geschickt. Aber nur ein oder zwei Personen hatten den Anstand, mir wenigstens den Empfang zu bestätigen. So ist es in unserer schnelllebigen und digitalisierten Welt: Alles rasch, rasch. Auch in der Politik regiert die Oberflächlichkeit, und der Anstand bleibt auf der Strecke.

Peter Rohner, Dussnang

28.09.2017 | 1909 Aufrufe