Ein Weltwoche Artikel enthüllt, dass gerade an der Universität Zürich von gewissen Professorinnen laut darüber nachgedacht wird, ob die Scharia, das islamische Sippenrecht, mit ihrer rückständigen Weltanschauung auf gleiche Stufe zu unserem Zivilrecht gebracht werden sollte. Dazu gehört u.a. die Polygamie, im Ausland arrangierte Zwangs-Ehen und die Diskriminierung der Frau – die Konsequenz ist Missbrauch im Familiennachzug. Gerade da müsste der Staatsschutz aktiv werden – der schläft aber.

Dieser Missbrauch wird an belegbaren Beispielen und Entscheiden vom Bundesverwaltungsgericht gefördert. Drei von fünf Abteilungen am Bundesverwaltungsgericht befassen sich allein mit abgewiesenen Asyl-Entscheiden. Der Vollzug von Verfügungen liegt im Argen. Erstaunlich ist, dass gerade staatlich besoldete Professoren, die sonst immer die Errungenschaften der Aufklärung hervorheben, ein merkwürdiges Verhältnis zu einer neuen Welle von islamischer Integration haben.

Nachdem unsere Vorfahren in langen Auseinandersetzung die Gleichbehandlung aller Bürger vor dem Gesetzt erstritten haben, nachdem inzwischen auch die Gleichstellung der Frau grosse Fortschritte gemacht hat und nachdem wir seit langem erreicht haben, dass alle Bürger auch im Tod gleich sind und problemlos nebeneinander bestattet werden können, wollen uns auf einmal gewisse Rechtsprofessoren weismachen, dass wir all diese Errungenschaften aufgeben sollten um die Anhänger einer archaischen Weltanschauung ja nicht zu verärgern. Wir sollen nun plötzlich Elemente einer mittelalterlichen Scharia in unsere Gesetze integrieren, welche den Frauen das Recht auf Selbstbestimmung abspricht und sie zu Eigentum der Männer macht, welche zwischen «Reinen» und «Unreinen» unterscheidet und es deshalb verbietet, dass Muslime in von Christen (d.h. «Ungläubigen») «verseuchter» Erde bestattet werden.

Unter dem Vorwand der verfassungsmässig garantierten «Religionsfreiheit», welche nota bene lediglich die Befriedung der Protestanten, Katholiken und Christ-Katholiken zum Ziel hatte, wollen sich nun Muslime Vorrechte gegenüber der ansässigen Gesellschaft verschaffen und scheibchenweise ihre intoleranten Ansichten in unsere Gesellschaft einschmuggeln. Dass gerade linksgrüne Sozialhilfe-Industrie, die sich sonst immer für «Gleichheit» einsetzt, es auf einmal «normal» finden, dass Frauen diskriminiert und Andersgläubige ausgegrenzt und als «unrein» bezeichnet werden, weil es eben um ein «anderes kulturelles Verständnis» gehe, sollte uns zu denken geben. Mögen die Wahlen im Herbst diese Fehlleistungen korrigieren!

Robert Müller,
Freienwil AG

 

30.09.2011 | 1327 Aufrufe