Zu Strassburg wird ein junger Schweizer verurteilt – weil er öffentlich dafür eintrat, dass die Schweiz christlich bleiben soll. Kein Wort gegen Andersgläubige. Aber er bekannte sich zur christlichen Schweiz. Er wusste nicht einmal, dass die Juristen-Funktionäre mit akademischen Titeln, die angeblich über die Menschenrechte wachen, Anklage gegen ihn erhoben hatten. Sie gewährten ihm auch kein rechtliches Gehör. Er wurde bloss verurteilt. Als Rassist. Weil er fürs Christentum eintritt. Was sagten die hiesigen Kirchen zum Skandal-Urteil? Sie sagten – nichts!

Kommentar «Spalte rechts», Ausgabe vom 26. Januar 2018

Im gleichen «Umgang» schmissen die Strassburger Menschenrechts-Dompteure auch noch die Minarett-Initiative, ihre Urheber und ihre Unterstützer – 58 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger – in den Rassismus-Topf. «Unsere» Kirchen-Funktionäre sagten dazu – nichts!

Wenig später hat das gleiche Gericht ein «Sexualkunde-Obligatorium» selbst mit Basler Sex-Koffer verfügt. Eltern, gewissenhaft erziehend, die ihren Kindern das läppische schulische Spielen mit Holz-Geschlechtsteilen ersparen wollen, können «dank» der Strassburger Verfügung jetzt verurteilt werden. Die Kirchen – einst auch Autoritäten in Erziehungsfragen – sagen dazu – nichts!

Zwischenfrage: Wie wird das Strassburger Gericht wohl die ersten muslimischen Eltern beurteilen, die ihren Kindern das Mitmachen an von spätpupertierenden Schulfunktionären verordneten Spielereien mit Sexspielzeug verbieten?

Der häufigste Vorname neugeborener Buben in etlichen Ländern Europas lautet inzwischen «Mohammed». Ob das die Funktionäre der christlichen Kirchen nicht betrifft? Sie sagen dazu jedenfalls – nichts! Froh, zu Landeskirchen zu gehören, für die der Staat die ihnen die Saläre sichernden Steuern einzieht. Dass die Masseneinwanderung mit diesem Vornamen-Rekord zu tun haben könnte, ahnen sie vielleicht. Sie sagen dazu aber – nichts.

Zu Basel predigt ein Imam in der Moschee, der Koran verbiete dem guten Muslim, einem Christen «frohe Weihnachten» zu wünschen: Integrationsverweigerung einerseits – Frontalangriff auf christliche Werte andererseits. Amtsstellen äussern gewisse Besorgnis. Die Kirchen sagen dazu – nichts!

Ihr Schweigen lässt immerhin erahnen, welch tödliche Bedrohung über dem christlichen Abendland schwebt. Aber die Kirchen schweigen.

Ulrich Schlüer

29.01.2018 | 1858 Aufrufe