Diese Wandlung könnte als Symbol unseres heutigen wirtschaftlichen Denkens gelten, wenn wir einem Bericht in der Tagespresse entnehmen müssen, dass diese Firma Nestlé in Pakistan Wasser ausbeutet. In einem Land, in welchem ein Grossteil der Bevölkerung sauberes Trinkwasser überhaupt nicht kennt. 

Wäre es nicht angezeigt, dass eine Firma, die sich auf dem Markt auf «swissness» stützt, konstruktiv in dieser Sparte tätig würde durch Weitergabe von Aufklärungsarbeit über Wasserfassung, Transport, Zuleitung an Verbrauchsstellen, Nutzung in allen Sparten (Landwirtschaft, Energie, Trinkwasser usw.). Das wäre ein Image, auf das unser Land stolz sein dürfte. Dann hätte die Leserbriefschreiberin selbst gegen die Markennennung nichts einzuwenden.

Wir hatten doch in alten Zeiten Pioniere, die auf solchen Gebieten Leistungen vollbrachten (z.B. Geologe Heim usw.), die dazu keine «Firmen-Mänteli» brauchten, sondern ihre Köpfe. Ist diese Pionier-Gattung in unserem Wohlstand verkümmert?

Ruth Weber,
Andeer GR

 

27.01.2012 | 1265 Aufrufe