Wer einsieht, dass die auf das rein quantitative Wirtschaftswachstum ausgerichtete Politik lediglich zu einer Vervielfältigung des immer Gleichen führt, für den Durchschnitt der ansässigen Bevölkerung aber keine nennenswerte Erhöhung des realen Einkommens bei höherer Abgabenlast bringt und zu einer Verschlechterung der Lebensqualität durch Dichtestress und Umweltbelastung führt, muss versuchen, wo es geht, in diese Wachstumsspirale einzugreifen, die Bremse anzuziehen.

Nur mit einer qualitativ hochwertigen Wirtschaft bei beschränktem Wachstum lässt sich die Lebensqualität in der Schweiz erhalten. Wählen wir Politikerinnen und Politiker, die diese Werte unterstützen. Stimmen wir bei Abstimmungen konsequent gegen Massnahmen, welche die Wachstumsspirale in Gang halten.

Nächste Gelegenheit: Stimmen wir Nein zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI). Sie schafft lediglich die Voraussetzungen für mehr Mobilität, mehr Zuwanderung und mehr Wachstum.

Alex Schneider,
Küttigen AG

 

14.01.2014 | 968 Aufrufe