Dass rund zehn Prozent der Bestverdienenden 75 Prozent der Bundessteuer zahlen, das stört die Juso offenbar. Nun, eigentlich neiden sie es, dass diese zehn Prozent so viel mehr verdienen als der Durchschnitt. Aber der Nebeneffekt des sehr hohen Steueranteils der «Bonzen» wird elegant ausgeblendet. Viel lieber ist es Ihnen, wenn diese «Abzocker» in den Senkel gestellt werden.

Dass dann das fehlende Steuersubstrat durch die anderen neunzig Prozent der Lohnempfänger kompensiert werden muss, wird als Kollateralschaden der sozialistischen Gerechtigkeit hingenommen, Hakuna matata! Neid kann also sehr, sehr teuer werden. Für alle, nicht nur für einzelne. Die 1:12-Initiative muss nur schon aus diesem Grund abgelehnt werden. Dass die Lohndeckelung auch noch Bestverdienende und Firmen vertreibt oder von Investitionen und vom Schaffen von Arbeitsplätzen abhält, das ist eine weitere bittere Konsequenz. Ich werde diese sozialistische 1:12-Fehleinschätzung deshalb ablehnen.

Peter Dobler,
Siebnen

20.11.2013 | 1576 Aufrufe